Erste Tage auf Sardinien – die Nordküste

11.09.2017 – 17.09.2017

Nach ein paar Tagen am Gardasee zum Eingewöhnen auf bekannten Terrain haben wir noch die Reste der starken Regenfälle in der Toskana/Livorno mitgenommen, bevor wir am 11.09.2017 morgens auf die Fähre nach Sardinien einschifften. Unseren Hochzeitstag haben wir aufgrund der widrigen Wetterbedingungen und des romantischen Standorts (düsterer Parkplatz am verfallenen Hafen) lieber mal ausfallen lassen und auf einen späteren, noch unbekannten Zeitpunkt verlegt. 

Nach einer sehr stürmischen  Fährüberfahrt nach Olbia, bei der der Landratte unter uns wieder einmal die Grenzen ihrer Seetüchtigkeit aufgezeigt wurden, sind wir mit Gegenwindverspätung am Nachmittag auf Sardinien gelandet.

Unseren Plan „raus aus der Fähre – rein auf den vorher ausgesuchten Campingplatz“ um sich erstmal etwas zu sortieren konnten wir erst auf dem dritten Platz umsetzen. Der erste Platz war uns zu trist und nicht nah genug am Strand, der zweite schlicht zu teuer – so sind wir bis nach Acapulco/Palau gefahren. Hier wurden wir, kaum eingecheckt und eingeparkt von unseren Nachbarn Yvi und Hank, Marion und Zepf mit Hündin Paula gleich zu einem ersten Bier eingeladen – so kann’s losgehen.

Nach einem gemütlichen Abend in geselliger Runde, zu der mittlerweile auch Iris und ihr Sohn Paul aus der Schweiz dazugestossen sind, herrschte gleich in der ersten Nacht Sturm. Wir haben nicht gedacht dass 8 Tonnen so ins Schaukeln gebracht werden können. Wir waren am Morgen zudem positiv überrascht, dass unsere Superdachluke aus dem Weisswarenfachhandel noch an Ort und Stelle war. Aber nicht verzagen – umparken und mit der Schnauze vom Dicken in den Wind. Auf dem Platz hat es uns danach so gut gefallen – und das nicht zuletzt wegen der supergeilen Gesellschaft  – sodass wir gleich 5 Nächte geblieben sind.

Mit unserem privaten Wandershuttle der beiden Guides Hank und Zepf haben wir auf mehreren Touren die Umgebung erklettert, erwandert, bebadet, begossen und bepicknickt.  Das Highlight war dabei die Umrundung des Capo Testa abseits der ausgetretenen Pfade über die Felsen. Warum auch immer ein moderner Hippie Handy und Ladepanel braucht, konnten wir beim besten Willen im Vale de Luna nicht ergründen. Albern ist es allemal! Mit Fähre und unseren Klappgeschossen (unseren Fahrrädern) haben wir zudem die  Isola Maddalena auf der Strada Panoramico (das waren vielleicht Höhenmeter…) und die Isola Caprera erradelt. 

Nach mehreren feuchtfröhlichen Abschiedsabenden ging es für uns weiter an der Nordküste entlang über den Superstrand Rena Majore, die Isola Rossa, nach Vignola Mare und schließlich nach Valledoria. 

 

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