Von Athen nach Thessaloniki

03.12.2018 – 31.12.2018

In Athen ziehen wir aus unserem Dicken um in ein kleines schnuckeliges Appartement, das wir über Airbnb finden. Der Dicke wartet auf einem Stellplatz in Piräus auf uns und wir stürzen uns für 5 Tage ins Großstadtleben. Unsere neue Bleibe ist nur 10 Minuten Fußweg von der Akropolis entfernt und so können wir uns die Zeit für unsere Besichtigungstouren super einteilen. Das Stadtzentrum Athens ist übersichtlich denn alle Sehenswürdigkeiten liegen zentral. Anfang Dezember sind nur noch wenige Touristen unterwegs und die Eintrittspreise um die Hälfte reduziert (im Sommer muss man sich mit den Massen für 20 Euro per Trillerpfeife durch die Akropolis schieben lassen, das bleibt uns so erspart). Die Auswahl der Lokalitäten ist einfach und immer ein Treffer – dort rein wo was los ist, die Locals können nicht irren! Zudem verfallen wir dem Netflixvirus und gucken die komplette erste Staffel House of Cards, inklusive standesgemäßer Pizzalieferung ans Bett. Da könnte man fast ins Überlegen kommen, aber unser Dicker wartet doch …

Er nimmt uns unseren kleinen Ausflug nicht übel, war er doch gut aufgehoben. Wir fahren daher zusammen weiter zum nächsten kulturellen Highlight, nach Delphi. Hier entscheiden wir uns für eine andere Art der Besichtigung. Wir wandern ein Stück auf dem E4 auf einen Aussichtsberg. Von dort aus können wir quasi von oben in die große Anlage hineinschauen. Geniale Perspektive. Der Versuchung, unter einem nach oben gebogenen Stück Zaun in die Anlage zu schlüpfen, widerstehen wir nur knapp.

Glücklicherweise setzt sich Michaela durch und wir fahren weiter nach Kalambáka. Hinter dem sehr touristischen Dorf liegen die bekannten Metéoraklöster, zweifellos eine der schönsten Landschaften Griechenlands. Wir sind sehr beeindruckt von den stalagmitartigen dunklen Felsen, den riesigen Steinsäulen und bizarren Felsnadeln, dem sog. Steinernen Wald. Die Kulisse, in der die heute noch erhaltenen und teilweise genutzten Klöster gebaut sind, ist einzigartig. Metéora bedeutet soviel wie „in der Luft“, zwischen Himmel und Erde zu schweben.

Natürlich nutzen wir nicht den Shuttlebus, sondern erwandern uns die Klöster in zwei Tagen zu Fuß. Der Fotoapparat glüht, gut dass es Digitalfotos gibt.

Mitte Dezember landen wir schließlich bei regnerischem Wetter in Thessaloniki. Die Brüder Zampetas betreiben dort einen kostenlosen! Stellplatz mit Fullservice und sind so supernett, dass wir sogar unseren Dicken während unserer Weihnachtsheimreise dort lassen können. So bleibt unser Zuhause wieder alleine, während wir uns in Deutschland von unseren Familien in die Arme nehmen lassen und schöne Feiertage verbringen. Auch einen Besuch bei Annika, Benne, Tessa und Oskar in Osnabrück schaffen wir – ein Wiedersehen nach unseren tollen gemeinsamen Wochen im Baltikum war längst überfallig! Vielen Dank nochmal für Euren Spontanitätsbeweis und den schönen Abend.

Die Silvesternacht wollen wir eigentlich in der Nähe von Volos auf einem Campingplatz verbringen, fahren dafür einen ziemlichen Umweg um dann vor verschlossenen Türen zu stehen. So wirds der Strandparkplatz des Örtchens Kato Gatzea. Aber eigentlich egal wo wir uns unser letztes Fläschchen Schampus und das Teelicht-Raclette schmecken lassen. Draussen ists Nacht und zudem regnets 🙂

Wir wünschen Euch allen einen tollen Start ins Jahr 2019!

2 Gedanken zu „Von Athen nach Thessaloniki

  • 5. Januar 2019 um 18:34
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    Wieder mal ein toller Bericht mit schönen Fotos! Schön, dass ihr daheim wart ❤️ Weiterhin viel Spaß 🤗

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  • 4. Januar 2019 um 22:44
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    Viel Spass in Griechenland!

    Antwort

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